Yuneec Breeze 4K

Die Breeze kommt in einem kleinen weißen Karton und beinhaltet neben dem eigentlichen Quadrocopter folgendes Zubehör: zwei LiPo-Akkus, eine Ladestation, ein Datenkabel (Micro-USB) und vier Propellerschützer.


Bemerkenswert ist das Hardcase, in welchem der Copter inkl. Akku, dem 4er-Set Propellerschutz und ein Zusatzakku Platz findet. Yuneec hat sich hier wirklich Gedanken gemacht und eine schöne Transportkiste zur Verfügung gestellt. Dadurch kann die Breeze unbeschadet zum Startpunkt transportiert werden und passt in jeden mittleren Rucksack. Das Gesamtgewicht der Drohne inkl. des Akkus beträgt 385 Gramm, sodass die Drohne auch bei einer längeren Wanderung nicht zu schwer wird.

Für gerade einmal aktuell 220- Euro (Stand: August 2018) haut Yunneec den günstigsten seiner aktuellen Breeze-Modelle raus. Wobei es bei anderen Händlern der Preis zwischenzeitlich deutlich günstiger aber auch etwas teurer geht und teils als Restposten behandelt wird.

Das Gesamtpaket kommt mit allem Drum und Dran – 4K Kamera, Akku und dem Quadrokopter selbst. Technische Basteleien und großartige Modifikationen fallen mit dem Standard-Modell ab sofort komplett weg. Mit dem RTF-Quadrokopter kann man sofort loslegen, ohne sich über den teuren Zukauf einer Kamera oder eines FPV-Systems Gedanken machen zu müssen. Ein Smartphone hat fast jeder heutzutage in der Tasche die ohnehin dann als Fernsteuerung mißbraucht werden darf.

Der Yuneec Breeze 4K eignet sich für Einsteiger- und Hobby-Piloten, die nicht viel Ahnung von Technik haben und dennoch von praktischen Features profitieren wollen, verfügt über integriertes GPS, was die Steuerung für Anfänger ganz besonders einfach macht. Mit der Breeze-App lässt sich die Breeze beispielsweise auf Knopfdruck starten. Auch die GPS-Kalibrierung wird in der App beschrieben und ist damit für Anfänger besonders einfach. Verliert der Quadrokopter die Verbindung zur Steuerung, kommt er zum Abflugpunkt zurück und landet bei Bedarf sogar automatisch. Außerdem können Flug-Limits gesetzt werden, etwa in puncto Höhe oder Distanz. Ein virtueller Käfig macht das Fliegen einfacher und sorgt dafür, dass man alle Steuerungsbefehle in Ruhe ausprobieren kann und der Quadrokopter stets innerhalb dieses Bereichs bleibt. Jedoch ist die Breeze auf 80m höhe sowie 120m Entfernung begrenzt, dies entspricht doch fast der Drohnenverornung in Deutschland.

Die Filmaufnahmen können bis zu 4K aufgenommen werden. Nachteilig ist bei der Breeze das keine Speicherkarte aufgenommen werden kann, sondern nur den internen Speicher von 16GB als Flash-Speicher aufgezeichnet wird. Bei Aufnahmen bis zu 1080p werden Digital Bild-Stabilisiert, was aber bei einer 4K Aufnahme dann abgeschaltet wird.

Der DJI Phantom 3 Standard verfügt über einen 4S-Akku mit einer Kapazität von 4.480 mAh. Der Akku kann mit der beiliegenden Ladestation aufgeladen werden und wird einfach in den Quadrokopter hinein gesteckt. Mein Modell konnte mit vollgeladenem Akku satte 12 Minuten in der Luft bleiben – ein bischen wenig, wie ich finde. Aber für den kleinen Spaß doch zu haben.


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